Foz do Iguaçu - Wege ins Paradies
Foz do Iguaçu liegt an der Mündung des Flusses Iguaçu in den Paraná, unmittelbar im Grenzgebiet zu Paraguay und Argentinien. Über die Ponte da Amizade „Brücke der Freundschaft“ ist die Stadt mit Ciudad del Este in Paraguay verbunden. Auf der argentinischen Seite des Iguaçu liegt Puerto Iguazú, welche über die Ponte Tancredo Neves zu erreichen.
Zur geografischen Grenze der Städte Foz do Iguaçu (Brasilien), Puerto Iguazu (Argentinien) und Puerto Franco (Paraguay), wurde in jeder Stadt ein Obelisk errichtet. Das Symbol steht für Gleichheit und des Respekts zwischen den drei Nationen.
25 Kilometer von der Flussmündung, flussaufwärts liegen die Iguaçu-Wasserfälle. Auf Grund ihrer Nähe zu dieses Ereignisses, ist Foz do Iguaçu ein beliebtes Fremdenverkehrsziel. Mit dem Bau des Itaipú-Staudamms (1975 bis 1982) am Rio Paraná, stieg die Einwohnerzahl von Foz do Iguaçu und beträgt heute 325.000.
Foz do Iguaçu, zählt mit all seiner Vielfalt an Attraktionen, zu den schönsten Reiseziele der Welt. Die natürlichen Ressourcen des „Parque Nacional do Iguaçu“ , lassen dem Besucher Possui riquezas naturais incomparáveis, como o Parque Nacional do Iguaçu, tombado como Patrimônio Natural da Humanidade e onde estão localizadas as Cataratas do Iguaçu.unvergleichliche Erinnerungen mit nach Hause nehmen. Die Iguaçu Wasserfälle zählen seit 1986 zum Weltnaturerbe (UNESCO). Der Park steht unter Natur-, und viele Tiere und Pflanzen unter Artenschutz.
Unzählige Möglichkeiten laden ein, die Wasserfälle aus den verschiedensten Winkeln und Standorte, auf brasilianischem oder argentinischem Terrain zu erleben. Zu Fuss auf Wanderwegen, eine Bootsfahrt in die Mitte der tobenden Schlucht, aus der Vogelperspektive mit dem Helikopter oder für Abendteurer, durch Eco-Sport wie Rafing oder Klettern, jedem Anspruch wird genüge getan.
Der schönste Diamant Brasiliens – Die Wasserfälle des Iguaçu
Die Fälle sind breiter als die Victoriafälle, höher als die Niagarafälle und schöner und als alle beide. Iguaçu stammt von der Sprache Guarani, die Sprache der Tupi-Indianer, und bedeutet soviel wie grosses Wasser. Auf ca. 2700 m Breite stürzt das Wasser inmitten einer einzigartigen Urwaldszenerie mit ohrenbetäubendem Lärm in die Tiefe, die von 64 bis 82 Meter hat. Die Fälle sind durch mehrere grössere und kleinere Inseln voneinander getrennt, weshalb über ungefähr 900 Meter fliesst kein Wasser. Das ganze Szenario besteht je nach Jahreszeit aus ca. 150 bis ca. 300 einzelnen Fällen. Auf der Gesamtbreite der Fälle stürzen durchschnittlich 1.700 m³/s, nach längeren Niederschlägen bis zu 7.000 m³/s Wasser in die Tiefe. Die Rekordmenge von 12.000 m³/s, das heisst 43,2 Millionen Liter pro Stunde, wurden nach schweren Regenfällen im November 2005 errechnet. Somit zählt dieses Naturwunder zu den 3 grössten Wasserfälle der Welt. Die Ehefrau des US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt, Eleanor Roosevelt soll beim Anblick dieser Fälle „Poor Niagara!“ (Arme Niagarafälle) gesagt haben.
Die 3 Giganten im Vergleich
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Breite |
Höhe |
Ø Menge |
Max. Menge |
Iguaçufälle |
2700 m |
82 m |
1.700 m³/s |
7.000 m³/s |
Niagarafälle |
363 m + 792 m Total 1155 m |
52m |
3.000 m³/s |
5.720 m³/s |
Victoriafälle |
1708 m |
99 m |
935 m³/s |
10.000 m³/s |
Die Fälle liegen zu ¾ im argentinischen Nationalpark Iguazú und zu ¼ im brasilianischen Nationalpark Iguaçu. Der grösste Panoramablick ist von der brasilianischen Seite zu sehen.
Den sogenannten „Teufelsschlund“, eine U-förmige, 150 Meter breite und 700 Meter lange Schlucht, kann von argentinischer Seite erreicht werden.
Der Park ist ganzjährig geöffnet. In den Monaten Juni bis August ist mit leichtem Niederschlag und weniger Wasser zu rechnen. Von Oktober bis März fällt der meiste Regen, in diesem Zeitraum können bis zu 7.000 m³ pro Sekunde in die Tiefe stürzen, was dem Spektakel natürlich einen ganz besonderen Reiz verleiht.
Jährlich finden sich hier über 1 Million (EMBRATUR) Besucher ein. Die Wasserfälle sind von der touristischen Infrastruktur voll erschlossen und es gibt auf brasilianischer, wie auf argentinischer Seite zahlreiche Angebote. Zahlreiche Wanderwege und Stege führen sehr nah an die Wasserfälle heran. Es besteht aber auch die Möglichkeit per Boot, Schnellboot oder Hubschrauber die Wasserfälle kennen zulernen. Zu empfehlen ist, sich die argentinische und die brasilianische Seite anzusehen, und sich für dieses unternehmen mindestens zwei Tage einzuräumen. Nicht zu empfehlen ist, einen solchen Besuch über die Ostertage zu planen, denn an diesen Tagen, überschwemmen die Argentinier die Fälle in Massen, es drängen sich Menschen auf den Wegen und Stegen, und die Wartezeiten bei den Booten dauern lange und kosten Nerven.
Fauna und Flora
Direkt hinter den Wasserfällen leben und brüten die Russ-Segler in den Felswänden. Der einzigartige Schutz des Wassers bewahrt sie vor allen natürlichen Feinden. Die einzige Gefahr droht der Population bei Hochwasser während der Regenzeit.
Fliegend durchstossen diese Vögel die herabstürzenden Wasservorhänge, um an ihre Nistplätze zu gelangen. Tagsüber jagen die geselligen Segler hoch über den Wäldern nach Insekten. Es handelt sich um einen ziemlich großen, dunkelbraunen Segler, der mit einer Körperlänge von 18 Zentimetern dem ähnlichen und in Mitteleuropa Heimischen Mauersegler ähnlich ist.
In den 185.000 Hektar Regenwald, welche am10. Januar 1939 zum Nationalpark (Parque National de Iguaçu) erklärt wurde, finden Tiere und Pflanzen die allerbesten Voraussetzungen für ihr überleben und ihre Fortpflanzung. Dank dem subtropischen Klima der Region, welches dafür sorgt, dass das Wasser des Rio Iguaçu besonders schnell verdunstet, dem gewaltig feinen Sprühnebel der Wasserfälle, welcher sich auf einen weiten Umkreis niederschlägt und dem Menschen, der bereit ist, zu dieser Natur Sorge zu tragen, sind es zu verdanken, dass sich hier ein fruchtbares Paradieses, mit einer Artenvielfalt entwickelt hat, wie sie anderswo auf der Welt kaum zu finden ist. Neben einer Vielzahl an tropischen Vögel wie Tukane, Kolibris, Zeisige, Aras und andere Papageiarten haben etwa 800 Schmetterlingsarten hier ihr Zuhause. Wer z. B. eine Jeep-Safari unternimmt, hat auch die Möglichkeit einige der im Park lebenden Sägetiere wie Jaguare, Puma, Waschbären, Affen, Nasenbären, Wasserschweine, Tapire oder andere, zu Gesicht zu bekommen. Natürlich dürfen in dieser Urwaldatmosphäre auch Reptilien wie Kaimane und Schlangen oder Lurche, wie z. B. der Baumfrosch nicht fehlen.
Eine Fauna mit den unterschiedlichsten Orchideenarten, Zedern, Araukarien oder Bromeliengewächsen und daneben noch ca. 2000 anderen Pflanzenarten, setzen dem Naturwunder noch den Punkt auf den i.
Die Legende der Caingangues-Indianer
Laut Erzählungen der
Caingangues-Indianer, schickte der Götterkönig Tupá seinen Sohn M'Boi, den Schlangengott, um über den Volksstamm zu wachen.
M'Boi lebte im Paraná-Fluss. Der
Häuptling des Stammes, Igobi, hatte seine bildhübsche Tochter Naipi, dem Gott M'Boi versprochen, denn M'Boi verliebte sich in das Mädchen.
Unglücklicherweise war aber der Stammeskrieger Tarobá, der Geliebte Naipis.
Am Hochzeitstag von M'Boi und Naipi, entführte Tarobá das Mädchen und beide flohen mit einem Kanu über den Fluss.
Das Geräusch, der aufs Wasser schlagenden Ruder liess M'Boi erwachen. Zornig über den Betrug, liess er mit einen kraftvollen Schwanzschlag eine Schlucht im Flussbett entstehen. Das Kanu mit dem Liebespaar stürzte in die Schlucht hinein.
Am Fusse der
Wasserfälle wurde Naipi in einem Felsen verwandelt und ist so ständig der Gewalt des Flusses ausgesetzt. Tarobá wurde zu einem, die Fälle überragender Palmbaum. Von hier aus kann er Naipi
beobachten, ohne je an Sie gelangen zu können.
Unter der Palme verbirgt sich eine Höhle, wo sich M'Boi versteckt hält. Von hier aus ergötzt er sich an dem Unglück der Liebenden. Sein Lachen und seine Schadenfreude werden durch den Lärm der Fälle übertönt. Die Palme ist deutlich zu erkennen, den Fels kann man nur erahnen.
Und noch vieles mehr
Neben dem National Park, bietet auch der Vogel-Park für den Besucher eine Menge an Eindrücken. Die verschiedensten Arten lassen sich in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten
Eine weitere Attraktion, bietet die Region, mit dem zweitgrössten Wasserkraftwerk der Welt, dem Itaipú-Staudamm. Dieses von Brasilien und Paraguay erbaute Werk, kann besichtigt werden. Auf einer Busfahrt, durch die gesamte Anlage, wird man hervorragend über die Konstruktionen des Werkes und die Technologie der Stromerzeugung informiert.
Die Stadt selber, präsentiert sich neben zahlreichen Hotels und Restaurants, mit kulturellen Höhepunkten, wie zum Beispiel, der religiösen Architektur, der katholischen Kirche, dem buddhistischen Tempel und der muslimischen Moschee. Architektonisch hebt sich die Internationale Brücke der Freundschaft, an der Grenze zu Paraguay und dem Transit zu Argentinien hervor. Zur Freizeitgestaltung werden Zahlreiche Möglichkeiten, wie zum Beispiel, Bootsfahren auf dem Itaipú-See, Kanufahrten, Motor-Gleitschirmflüge, Klettertouren und vieles mehr angeboten.
Foz do Iguaçu bietet sich bestens für Individualtouristen an, die ihren Urlaub aktiv gestalten wollen. Anhand des vielfältigen Angebotes, lohnt es sich in jedem Falle, einige Urlaubstage in dieser Region zu verbringen. Unterkünfte, vom Campingplatz bis hin zum Luxus Hotel, bieten eine Garantie, für jeden Geldbeutel. Ausflüge und Unternehmungen können Vorort von diversen Anbietern gebucht werden.
| Weekend Fly | Cataratas do Iguaçu | Video Tur |
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| Parque das Aves | Macuco Safari | Cânion Iguasçu |
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| Caminho das Águas | ||
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Offizielle Touristik-Seite Foz do Iguaçu, Paraná
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