Brasiliennachrichten beim Handelsblatt
Kuka schreibt wieder schwarze Zahlen. Ein Großauftrag aus Brasilien und die Erholung der Autoindustrie lassen den Roboter- und Anlagenbauer auf hohe Gewinne hoffen. Bisher fällt das Plus noch mager aus.
Nach jahrelangem Gerangel hat der spanische Telekomkonzern Telefonica einen Durchbruch bei der Übernahme des brasilianischen Mobilfunkers Vivo erzielt und sich mit Portugal Telecom (PT) geeinigt.
Erst diesen Monat erwarb der Konzern 70 Prozent an dem brasilianischen Kosmetik- und Parfüm-Händler Sack's, um somit seine Präsenz in dem Schwellenland auszuweiten.
Der spanische Telekomkonzern startet einen zweiten Anlauf, den brasilianischen Anbieter Vivo zu übernehmen. Der Markt des Landes ist zu verlockend. Doch es geht um mehr: In Brasilien geht es auch um die Zukunft Telefónicas als weltweit agierender Telekomkonzern.
Deutsche Druckmaschinen genießen weltweit einen sehr guten Ruf. Das weiß auch Bernhard Schreier, Chef der Heidelberger Druckmaschinen AG. Schwellenländer wie Brasilien sollen das Unternehmen aus Baden-Württemberg zurück zu alter Stärke führen. Aber auch die Fusion mit einem Konkurrenten ist noch nicht vom Tisch.
Für die Einzelhändler in Brasilien schlägt sich der Viertelfinal-Einzug der Selecao in Umsatzeinbußen aus. Während der Brasilien-Spiele seien die Geschäfte wie ausgestorben.
Die WM in Südafrika ist für deutsche Firmen abgehakt. Das nächste Turnier in Brasilien verspricht neue Geschäfte. Aufträge in Milliardenhöhe winken, doch bei den Bauprojekten in Brasilien läuft momentan kaum etwas nach Plan. Kürzlich sah sich die Fifa zu einer öffentlichen Rüge veranlasst
Fondsmanager von HSBC Global Asset Management halten die Schwellenländer Brasilien, Russland, Indien und China (Bric) auf lange Sicht für das bessere Investment. Hohe Wachstumschancen und eine in Zeiten der Schuldenkrisen niedrigere Verschuldung bildeten die Kernelemente, die den Experten zu mehr Zuversicht verhelfen.
Schwellenländer wie China, Indien oder Brasilien gewinnen an Bedeutung in der Welt. Das müsse sich auch in der Zusammensetzung wichtiger Aktienindizes widerspiegeln, fordert Alfred Roelli, Leiter der Finanzanalyse bei der Schweizer Privatbank Pictet. Im Interview mit dem Handelsblatt erklärt er, warum eine Reform des MSCI-World-Index für überfällig hält.
Das größte Land Südamerikas will viele hundert Milliarden Dollar in Modernisierungen stecken. Geplant sind neben neuen Stadien auch Flughäfen und Kraftwerke. Deutsche Unternehmen wollen kräftig profitieren und stocken ihre Investitionen kräftig auf.
Der heutige Gipfel soll den Freihandel zwischen der EU und Lateinamerika stärken. Schon heute steht die deutsche Wirtschaft in der Region recht gut da: So steuern rund 1 000 hiesige Unternehmen in Mexiko sieben Prozent zur Wirtschaftsleistung des Landes bei. In Brasilien sollen es sogar fast zehn Prozent sein. Aber die EU hat harte Konkurrenz um die Gunst der Latinos.
Im Atomstreit mit dem Iran versucht Brasilien die Regierung in Teheran in letzter Minute zur Umkehr zu bewegen. Präsident Luiz Inacio Lula da Silva will den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad zu weiteren Verhandlungen mit den Vereinten Nationen bewegen.
Die Spanier bieten dem Partner Portugal Telecom fast sechs Milliarden Euro für seine Hälfte an Brasilcel. Doch die Portugiesen zieren sich
Die brasilianische Regierung hat ausländischen Gästen eine sichere Durchführung der WM 2014 und der Olympischen Spiele 2016 in Rio versprochen.
Sechs Jahre lang hatten die Gespräche mit den Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay auf Eis gelegen. In der Krise sucht die EU nun nach Möglichkeiten zur Belebung ihrer Wirtschaft - und scheut auch vor schwierigen Verhandlungen nicht zurück.
Wegen Verzögerungen beim Bau zahlreicher WM-Arenen in Brasilien hat die Fifa das Gastgeberland für die Weltmeisterschaft 2014 scharf kritisiert.
Brasilien treibt den Bau des Staudamms Belo Monte voran. Ein staatlicher Stromkonzern soll das umstrittene Projekt jetzt umsetzen. Doch hinter den Kulissen verhandeln sowohl die Regierung als auch das siegreiche Konsortium bereits darüber, wie die ausgeschlossenen Konkurrenten doch noch mit ins Boot geholt werden können.
Die Schwellenländer werden künftig die Weltwirtschaft bestimmen. Anleger sollten sich schon jetzt darauf einstellen, raten Experten. Dazu gehört, Risiken einzuschätzen und Chancen zu erkennen, denn die Länder unterscheiden sich in vielen Wirtschaftsfragen von Industriestaaten. Worauf es bei der Geldanlage in China, Brasilien und Co. ankommt
Bundeswirtschaftsminister Brüderle will vor der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 und Olympia 2016 dem Mittelstand die Türen nach Brasilien öffnen. Doch bei der Reise an die Copacabana geht es auch um deutsche Atomtechnologie und Rüstungsexporte.
Die Nachbarstaaten fühlen sich von der rasch wachsenden Wirtschaftsmacht an die Wand gedrückt. Die starke Expansion der brasilianischen Unternehmen und der kräftige Export machen den Staat zur gefühlten Bedrohung für den Rest des Kontinents.
Vor einem Jahr stieß die Schweizer Großbank UBS in Brasilien alle Aktivitäten ab. Heute will das Institut mit einem Neustart wieder Fuß in dem Land fassen. Doch der Wiedereinstieg hat wenig Aussicht auf Erfolg.
Beim Bau der Stadien für die WM 2014 kommt es in Brasilien zu Problemen. Die Arbeiten müssen bis spätestens 3. Mai aufgenommen werden, sonst droht der Ausschluss.
Der aktuelle Stand der Baumaßnahmen für die WM 2014 in Brasilien ist besorgniserregend. Um rechtzeitig fertig zu werden, soll nun ein spezieller Terminkalender erstellt werden.
Der Standort Brasilien wird für ausländische Konzerne immer wichtiger. Vor allem international aktive Konzernriesen erwirtschaften immer größere Gewinnanteile in Brasilien. Der starke Binnenmarkt ist für sie ein Glücksfall. Welche Branchen und Konzerne vom Boom besonders profitieren.
Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer setzt seine Hoffnungen in neue Fluglinien in Brasilien und zusätzliche Bestellungen von Luftstreitkräften. Im Interview spricht Vize-Präsident Horácio Forjaz über die weltweite Konkurrenz.
Brasilien wächst wieder - und das mit beachtlichem Schwung. Das Bruttoinlandsprodukt legt im Schlussquartal um zwei Prozent zu. Für das laufende Jahr werden noch höhere Wachstumsraten erwartet. Verantwortlich für den Aufschwung ist vor allem die anziehende Inlandsnachfrage.
Bundesaußenminister Guido Westerwelle wirbt bei seinem Besuch in Brasilien derzeit für bessere Investitionsbedingungen und ein von der Wirtschaft schon lange gefordertes Doppelbesteuerungsabkommen. Eine Einigung mit Brasilia steht allerdings immer noch aus - viele deutsche Firmen leiden darunter.
Die Welt befindet sich im Umbruch. In nicht allzu ferner Zukunft werden aufstrebende Schwellenländer wie Brasilien, Indien oder Indonesien die etablierten Industrienationen überholen. Das gilt für die Wirtschaftskraft, aber auch für die Bedeutung der jeweiligen Finanzmärkte: Die Börsen in den Industriestaaten könnten an Bedeutung und die Sparer Geld verlieren.
Die aus Brasilien stammende Milliardärswitwe Lily Safra ist mit hoher Wahrscheinlichkeit die Käuferin von Giacomettis Bronze „Der Schreitende“. Am 3. Februar hatte Sotheby's London mit der schlanken Figur den höchsten Preis der Auktionsgeschichte erzielt: 65 Mio. Pfund.
Brasilien hat dank der strikten Bankenaufsicht und der hohen Eigenkapitalvorschriften durch die internationale Finanzkrise profitiert. Nun soll das Projekt Omega den Finanzplatz São Paulo weiter stärken. Für den weiteren Ausbau kooperiert die Bovespa mit chinesischen Börsen. Das ermöglicht den Handel rund um die Uhr
Die in Brasilien regierende Arbeiterpartei (PT) hat die Präsidialamtsministerin Dilma Rousseff als ihre Bewerberin für die Präsidentschaftswahl im Oktober benannt. Umfragen sehen die Wirtschaftswissenschaftlerin zwischen 20 und 28 Prozent.
In Brasilien schickt die regierende Arbeiterpartei mit Dilma Rousseff eine enge Vertraute von Präsident Luiz Inacio Lula da Silva in das Rennen um dessen Nachfolge. Damit folgt die Partei dem Wunsch des amtierenden Präsidenten, der sie vorgeschlagen hatte.
Präsident Luis Inácio Lula da Silva meldet Vollzug: Brasiliens Wirtschaft hat in Afrika Fuß gefasst und bietet in Teilbereichen selbst der rohstoffhungrigen Staatswirtschaft Chinas Paroli. Die Allianz der Schwellenländer hängt die Industriestaaten auf vielen Märkten ab
Zuerst Toyota, dann Honda - und jetzt VW. Europas größter Autobauer macht mit einer Rückrufaktion in Brasilien Schlagzeilen. Knapp 200 000 Fahrzeuge ruft der Autokonzern zurück. Ursache ist die Schmierung der Radlager.
Anders als ursprünglich erwartet gibt es positive Entwicklungen zum Klimaschutz in den Entwicklungs- und Schwellenländern. Besonders Brasilien und China machen sich laut Germanwatch um ein Lob verdient.
Der Absatz soll bis zum Jahr 2014 auf eine Million Stück jährlich steigen. Der Konzern investiert mehr als zwei Milliarden Euro in den Fabrikausbau und in neue Produkte. Doch auch die Konkurrenz steckt Milliarden in den Wachstumsmarkt
In Brasilien haben die Anleger Feuer gefangen. Der Leitindex der Börse hat sich seit Jahresanfang mehr als verdoppelt. Und die IPO-Welle rollt. Die Banco Santander schaffte sogar den größten Börsengang seit März 2008. Vor allem ausländische Investoren setzen auf die guten Wachstumsaussichten in Brasilien.
Tokio, Madrid, Chicago oder Rio de Janeiro - wer darf 2016 die Olympischen Spiele ausrichten? Vor dieser spannenden Frage standen heute die Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees. Bis zuletzt war das Rennen offen wie selten. Am Ende wählte das IOC Rio de Janeiro. Zum ersten Mal finden die Spiele damit in Südamerika statt.
Brasilien ist auch in der Krise ein Bankenparadies. Der Kreditmarkt wächst derzeit um 20 Prozent, langfristig wird sogar noch stärkeres Wachstum erwartet. Die brasilianischen Banken sind einfach besser auf die Krise vorbereitet gewesen, sagen Experten. Nun wollen auch ausländische Banken vom Wachstum profitieren.
Ob der brasilianische Real eine Rohstoffwährung ist oder nicht - darüber wird in Brasilien seit Monaten heftig gestritten. "Brasilien ist kein typischer Rohstoffexporteur, dessen Wechselkurs von der Handelsbilanz abhängt", sagt Henrique Meirelles, Präsident der Zentralbank. Sein Argument: Brasiliens Wirtschaft ist nur zu 15 Prozent vom Außenhandel abhängig.
Es ist das wichtigste Auslandsprojekt von Thyssen-Krupp - doch jetzt drohen bei der neuen Stahlhütte in Brasilien nach Informationen des Handelsblatts weitere Verzögerungen. Grund: Die Qualität stimmt nicht. Der Milliardenbau in Südamerika wird für Thyssen-Krupp zum ernsthaften Problem.
Brasilien hat sich in den letzten Jahren gewandelt wie kaum ein anderes Land. Der ewige Hoffnungsträger hat erstmals Chancen, sein großes Potenzial voll auszuschöpfen, und steht zu unrecht im Schatten von China und Indien.
Brasilien erlebt einen Investitionsboom wie zuletzt in den 1970er-Jahren. Bis 2011 sollen rund 600 Milliarden Euro in die Sektoren Industrie, Infrastruktur, Bau und Agrarwirtschaft fließen - überraschend hoch ist das große Engagement der Privatwirtschaft.
Im Umgang mit finanzschwachen, aber konsumwilligen Käufern sind große Konzerne eher unerfahren. Doch die zunehmende Zahl von potenziellen Kunden in Schwellenländern zwingt zum Handeln. So gilt der Norden Brasiliens als ideale „Teststrecke“ für diese neuen Zielgruppen. Dabei sind die ersten Verkaufsschlager allerdings eher ungewöhnlich.



















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