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Bundesstaat
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Fahnen und Lage
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Kurz-Info
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Acre
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Acre grenzt im Nordosten an den brasilianischen Bundesstaat Amazonas, im Osten an den Bundesstaat
Rondônia, im Südosten an Bolivien und im Südwesten an Peru.
Die Landschaft des Staates wird grösstenteils durch eine Ebene bestimmt, die auf ca. 200 Metern über dem Meeresspiegel liegt. Wichtige Flüsse
sind Juruá, Tarauacá, Muru, Envirá und Xapuri.
Für die Wirtschaft sind die Gewinnung von Kautschuk und Paranuss sowie die Landwirtschaft (insbesondere Viehzucht) von grosser Bedeutung.
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Alagoas
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Alagoas grenzt an die brasilianischen Bundesstaaten Pernambuco, Sergipe und Bahia sowie an den Atlantischen
Ozean.
Attraktion des Bundesstaates sind seine weißen Strände an einer 230 Kilometer langen Küstenlinie. Davon liegen allein 65 Kilometer Strand im
Einzugsgebiet der Hauptstadt Maceió.
Entlang des Rio São Francisco, der die Grenze zu Sergipe bildet, liegen einige historische Kolonialstädte.
Alagoas ist der grösste Erdgasproduzent Brasiliens. Die Zuckerrohr-Industrie nimmt ebenfalls eine wichtige
Rolle im Bundesstaate ein. Dank Vorbesserungsmassnahmen der Infrastruktur, nimmt auch der Tourismus, eine immer bedeutend werdende Rolle
ein.
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Amapá
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Amapá liegt an der nördlichen Atlantikküste und grenzt im Norden an Französisch-Guyana und Suriname, im Westen und Süden an den brasilianischen
Bundesstaat Pará.
Nur fünf Kilometer südlich der Hauptstadt Macapá verläuft der Äquator. Die Stelle ist durch einen Stein gekennzeichnet.
Den äußersten Norden nimmt der bis an die Grenze zu Französisch-Guyana reichende, 619.000 Hektar grosse Parque Nacional Cabo Orange
ein, der seit 1980 unter Naturschutz steht.
Die Atlantikküste ist von Mangrovenvegetation gekennzeichnet, der Rest des Bundesstaates von tropischem Regenwald.
Der Bundesstaat hat eine florierende Wirtschaft, die auf Krabbenfang und Manganabbau basiert.
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Amazonas
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Der Bundesstaat Amazonas ist der flächenmässig grösste in Brasilien. Er umfasst das westliche
Amazonasbecken im Norden Brasiliens und besteht grösstenteils aus Tropischem Regenwald.
Der Bundesstaat grenzt an die Länder Peru, Kolumbien und Venezuela sowie an die brasilianischen Bundes-staaten Roraima Pará, Mato Grosso,
Rondônia und Acre an.
Zu beachten ist, dass der Fluss Amazonas im Bundesstaat Amazonas die längste Strecke, bis zur Hauptstadt Manaus, Rio Solimões heisst.
Neu Siedler wandern in grosser Zahl in den brasili-anischen Bundesstaat Amazonas ein. Sie lassen sich meist
in den nicht überfluteten Gebieten (Terra Firme) nieder, in denen von Überschwemmungen unabhängig landwirtschaftlich produziert werden kann.
Nachteilig wirken sich jedoch vor allem die überwiegend mässige Fruchtbarkeit der Böden und die schlechte Infrastruktur aus.
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Bahia
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Mit einer Fläche von 567.295 km² ist Bahia ein wenig größer als Frankreich, hat aber nur 13.070.250
Einwohner (2001).
Die Hauptstadt ist Salvador da Bahia, das bis 1763 Hauptstadt Brasiliens war. Bahia ist mit 1.183 km Küste das brasilianische Bundesland mit
der längsten Atlantikküste.
Südlich von Salvador liegt die „Costa da Cacau", die Kakaoküste, die an den Anbau von Kakao im 18. Jahrhundert erinnert.
Salvador feiert den größten und traditions-reichsten Strassenkarneval der Welt. Anders als in Rio gibt es jedoch keine Samba-Arena, sodass sich
alle Aktivitäten auf den Straßen abspielen.
Bahia die, sechst grösste Wirtschaftsregion Brasiliens, verfügt über wichtige Erdölvorkommen in der Bucht
von Todos os Santos. Der Bundesstaat verfügt zudem, über viele Rohstoffe, wie Kupfer, Eisen, Gold, Mangan und andere. Maniok, Kakao, Tabak und
Baumwolle sind die wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugnisse.
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Ceará
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Im Hinterland Cearás liegt der mit 563 Hektar kleinste Nationalpark Brasiliens. Ubajara ist von der
Hauptstadt Fortaleza 351 Kilometer entfernt und wirkt wie eine grüne Insel in der Caatinga-Halbwüste. Die wichtigste Attraktion des
Naturschutzgebiets ist eine Tropfsteinhöhle.
International bekannt wurde der Strand von Canoa Quebrada 1982 als Rückzugsort von Hippies aus aller Welt. Heute dominieren die Busse der
Tagesausflügler den kleinen Küstenort.
Fortaleza entwickelt sich langsam zu einem Touristen-zentrum. Im Jahr 2004 hatte Fortaleza die meisten Touristen von ganz Brasilien zu
verzeichnen.Mit den Urlaubern kommen auch Sextouristen in die Stadt. Seit 2005 regiert die linke PT-Bürgermeisterin Luzianne Lins die Stadt,
deren Regierung scharf gegen den Sextourismus vorgehen will. 2005 wurden mehrere Deutsche verhaftet, die im Internet Sexferien anboten.
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Distrito
Federal
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Der Distrito Federal von Brasilien ist ein Bundesdistrikt rund um die Hauptstadt Braslia. Der
Bundesdistrikt ist der kleinste und gleichzeitig der am dichtesten bevölkerte Teil Brasiliens und liegt im zentralen Hochland inmitten des
Bundesstaates Goiás.
Bereits 1823 wurde in einem Gesetzentwurf die Idee der Schaffung einer künstlichen Planhauptstadt nach dem Vorbild Washington eingebracht. Als
Gründe wurden die Unsicherheit der damaligen Haupt- und Küstenstadt Rio de Janeiro gegen äussere Feinde wie gegen innere Unruhen ebenso wie
eine Förderung des unterent-wickelten Landeszentrums genannt. Es dauerte aber bis 1891, bis das Projekt Eingang in die Verfassung fand. In den
folgenden Jahrzehnten wurde mal mit mehr, mal mit weniger Enthusiasmus daran geplant und zum Teil auch schon gebaut. Bis in die 1950er Jahre
dauerte es, bis unter Präsident Juscelino Kubitschek die endgültige Planung und Umsetzung des Distrito Federal durchgeführt wurde und mit dem
Umzug von Präsident, Parlament und Oberstem Gericht zum 21. April 1960 in Kraft trat.
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Espirito
Santo
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Der an ca. 1140 km Atlantikküste gelegene Bundesstaat grenzt (im Uhrzeigersinn von Süden) an Rio de
Janeiro, Minas Gerais und Bahia.
Höchste Erhebung im Bundesstaat ist der Pico da Bandeira in der Serra do Caparaó mit 2.889 m. Er ist der dritthöchste Berg Brasiliens und liegt
auf der Grenze zum Nachbarbundesstaat Minas Gerais.
Zum Bundesstaat gehören auch die Inseln Trindade und Martim Vaz, die ca. 1.200 km vor der Küste von Vitoria im atlantischen Ozean liegen.
Espirito Santo ist einer der grössten Granitexporteure der Welt, sowie einer der grössten Kaffeeproduzenten des Landes. Eisenerz, welches im
Werk der CVRD (Companhia Vale do Rio Doce) aufbereitet wird (Produktion im Jahr 2005, 240,4 Mio. Tonnen), ist ebenso ein wichtiges Exportgut
wie Zellulose aus der nördlich der Hauptstadt Vitoria gelegenen Stadt Barra do Riacho (Aracruz Celulose S.A.).
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Goiás
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Goiás grenzt (im Uhrzeigersinn von Westen beginnend) an die brasilianischen Bundesstaaten Mato Grosso,
Tocantins, Bahia, Minas Gerais und Mato Grosso do Sul.
Der Distrito Federal mit der Hauptstadt Braslia wird fast vollständig von Gebiet Goiás' umschlossen.
Die Hauptstadt ist Goiânia mit etwa 1,22 Mio. Einwohnern. Sie wurde ab 1933 planmässig als Ersatz für die
alte Hauptstadt Goiás (Goiás Velho) angelegt, die heute unbedeutend ist.
In Goiás werden u.a. Kohle, Kies, Phosphaterz, Nickel und Gold abgebaut.
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Maranhão
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Maranhão grenzt an die brasilianischen Bundesstaaten Piauí, Tocantins und Pará.
Maranhão ist durch den abrupten Übergang von Vege-tationstypen geprägt: Mangrovenwälder bzw. Sanddünen an
der Küste und Steppe im Sertão.
São Luís ist die Hauptstadt von Maranhão, eine wichtige Industriestadt, als Hafen der Endpunkt der
Bahnstrecke aus dem Eisenerzgebiet Carajás. Sie hat eine koloniale Altstadt, die als Weltkulturerbe nach und nach restauriert wird.
Gegenüber von São Luís liegt bei der Kolonialstadt Alcântara das brasilianische Raumfahrtzentrum.
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Mato Grosso
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Mato Grosso hat im Südwesten eine kurze National-grenze mit Bolivien. Außerdem grenzt es (im Uhrzeiger-sinn
von Westen beginnend) an die brasilianischen Bundesstaaten Rondônia, Amazonas, Pará, Tocantins, Goiás und Mato Grosso do Sul.
Mato Grosso hat auf einer Fläche von 903.386 km² lediglich etwa 2,5 Mio. Einwohner. Der Bundesstaat ist deshalb mit einer Einwohnerdichte von
nur 2,8 EW/km² (2000) eine der am dünnsten besiedelten Regionen Brasiliens.
Mato Grosso war in den letzten Jahren besonders von der Zerstörung des brasilianischen Regenwaldes
betroffen. Greenpeace macht für diesen Umstand den in Mato Grosso tätigen „Sojabaron“ Blairo Maggi verantwortlich.
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Mato Grosso
do Sul
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Mato Grosso do Sul hat im Westen eine Grenze mit Paraguay und Bolivien. Außerdem grenzt es (im Uhrzeigersinn
von Norden) an die brasilianischen Bundesstaaten Mato Grosso, Goiás, Minas Gerais, São Paulo und Paraná.
Ein Drittel der Fläche des Bundesstaates ist sumpfiges Überschwemmungsgebiet (Pantanal). Lediglich 80 % der
Bevölkerung haben direkten Zugang zum Trinkwasserversorgungsnetz, weniger als 20 % sind an die Kanalisation angeschlossen.
Mato Grosso do Sul lebt überwiegend von der Landwirtschaft. Die wichtigsten Anbauprodukte sind Zuckerrohr, Weizen, Soja, Maniok, Reis und
Baumwolle. Außerdem wird Viehzucht (Schweine, Rinder, Hühner) betrieben.
Der Bundesstaat entstand durch eine 1977 beschlossene Abtrennung des südlichen Teils von Mato Grosso. Seit 1. Januar 1979 hat Mato Grosso do
Sul eine eigene Regierung.
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Minas Gerais
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Minas Gerais grenzt (im Uhrzeigersinn von Südosten gesehen) an Rio de Janeiro, São Paulo, Mato Grosso do
Sul, Goiás, Bahia, und Espírito Santo und ein kleiner Teil (ca. 2 km) grenzt auch an den Distrito Federal.
Die Hauptstadt Belo Horizonte, wurde Ende des 19. Jahrhunderts anstelle der alten Hauptstadt Ouro Preto angelegt, die an hohen Feiertagen diese
Funktion allerdings symbolisch zurückerhält.
Der Name des Bundesstaates Minas Gerais heisst soviel wie „allgemeine Minen“. Tatsächlich finden sich hier zahlreiche Minen und Abbaugebiete
unterschied-licher Erze sowie von Phosphaten. Es werden Aluminium und Zink produziert. In Minas Gerais gibt es zudem große Vorkommen an
verschiedenen Mineralien und Gestein. Die historischen Goldreserven, die einst Reichtum und Macht dieses Bundesstaates begründeten, sind heute
weitestgehend ausgeschöpft. In den alten Goldminen werden heute jedoch umfangreiche Diamantvorkommen ausgebeutet.
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Pará
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Pará liegt im Amazonasgebiet. Der Bundesstaat ist zu einem bedeutenden Teil von Regenwald bedeckt, dessen
Fläche jedoch durch zunehmende Abholzung vor allem an der Ostgrenze immer weiter schrumpft.
Mit ca. 1,248 Mio. km² ist Pará flächenmäßig der zweitgrößte Bundesstaat.
Der Regenwald wird von intensiv betriebener Holzindustrie bewirtschaftet. Problematisch ist die
Benachteiligung der Urbevölkerung durch Brandrodung und Zerstörung des Regenwaldes.
Zu den wichtigsten Exportprodukten gehören Eisenerz, Tonerde (Al2O3), Aluminium und Holz.
Im Bundesstaat Pará werden regelmäßig Grossgrund- und Fazenda-Besitzer bei der Beschäftigung von
Sklavenarbeitern gefasst.
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Paraíba
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Paraíba grenzt an die brasilianischen Bundesstaaten Rio Grande do Norte, Ceará und Pernambuco, sowie an den
Atlantischen Ozean.
Etwa zwei Drittel des Bundesstaates liegen zwischen 300 und 900 Höhenmetern.
Das Klima ist tropisch und im Landesinneren semi-trocken und mit längeren Perioden ohne Niederschlag. Im ozeannahen Litoral sind Regenfälle
dagegen üppig.
Die Wirtschaft Paraíbas basiert auf der Landwirtschaft (Zuckerrohr, Ananas, Maniok, Mais, Bohnen,
Tierzucht), Industrie (Nahrungsmittel, Textilien, Ethanol), und dem Tourismus
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Paraná
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Der Bundesstaat grenzt im Westen an Argentinien und Paraguay. Im Osten wird Paraná durch den Atlantischen Ozean
begrenzt, im Norden durch die brasilianischen Bundesstaaten Mato Grosso do Sul und São Paulo, im Süden durch den Bundesstaat Santa Catarina.
Benannt ist er nach dem Fluss Paraná, der seine Westgrenze bildet.
Weisse machen in etwa 80% der Bevölkerung aus. Die weiße Bevölkerung kam zum Grossteil aus europäischen
Ländern als Immigranten anfangs des 19. Jahrhunderts, meist aus Portugal, Polen, Italien, Deutschland und Ukraine nach Paraná. Anfang des 20.
Jahrhundert folgten Immigranten aus Japan, Libanon und aus Syrien.
In Paraná haben u. a. zahlreiche Automobilhersteller Produktionswerke errichtet. Der Bundesstaat gilt als
Brasiliens wichtigster Agrarproduzent
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Pernambuco
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Der Bundesstaat ist landwirtschaftlich dominiert, besonders wichtig sind der Anbau von Zuckerrohr und
Maniok.
Die Hauptstadt Recife ist für seine traumhaften Strände berühmt. Der bedeutendste Strand in der Stadt
selbst ist jener von Boa Viagem.
1930 überquerte LZ127 Graf Zeppelin zum ersten Mal nonstop den Südatlantik von Sevilla nach Recife. In Recife befindet sich der Zeppelinturm,
an dem die Luftschiffe im Transatlantikverkehr anlegen konnten.
Olinda ist eine der ältesten Städte Brasiliens. Das Juwel barocker Architektur ist bis heute ein Spiegelbild der europäischen Kultur des 17.
und 18. Jahrhunderts und steht seit 1982 auf der Liste des Weltkulturerbe der UNESCO.
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Piauí
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Piauí grenzt an die brasilianischen Bundesstaaten Ceará, Pernambuco, Bahia und Maranhão.
Gelegen in einem Übergangsgebiet weist Piauí verschiedene Landschaften mit spezifischem Klima und unterschiedlicher Vegetation auf. Die nur 66
Kilometer lange Küste besitzt Mangrovenwälder und ein tropisches Klima mit erträglichen Temperaturen. Dagegen kennzeichnen das Landesinnere ein
semiarides Klima und hohe Temperaturen. Die Regenzeit dauert von Dezember bis April. Es dominieren Savannen und Steppen, Cerrados, und
Trockengebiete mit Busch- und Dorngewächsen.
Piaui ist einer der ärmsten Bundesstaaten. Etwa die Hälfte der Bevölkerung lebt in Städten. Es gibt keine nennenswerte Industrie. Mit
steuerlichen Anreizen ist es immerhin gelungen, die Infrastruktur zu verbessern. Die Landwirtschaft wird von der Rinderzucht dominiert,
angebaut werden Bohnen, Mais, Maniok, Soja und Zuckerrohr, jedoch nicht in ausreichender Menge.
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Rio de
Janeiro
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Seine Hauptstadt heisst ebenfalls Rio de Janeiro. Die Bewohner des Bundesstaates werden als Fluminenses
bezeichnet, während sich die Bewohner der Hauptstadt Cariocas nennen.
Mit einer Fläche von nur 43.909 km² gehört Rio de Janeiro zu den kleineren Staaten Brasiliens und ist in
etwa so groß wie Dänemark. Es ist jedoch mit ca. 13,4 Mio Einwohnern der drittbevölkerungsreichste Bundesstaat nach São Paulo und Minas
Gerais.
Der Bundesstaat grenzt (von Südwesten im Uhrzeigersinn) an São Paulo, Minas Gerais und Espírito
Santo.
Der Anteil Rio de Janeiros am brasilianischen Bruttoinlandsprodukt lag im Jahr 2000 bei 11,7%. Dabei wird
der überwiegende Teil (ca. 58%) im Dienstleistungssektor erwirtschaftet. Die wichtigsten Industrien sind die chemische Industrie, Erdöl- und
Gasförderung und die Metallindustrie. Der Tourismus spielt eine sehr bedeutende Rolle. Denn insbesondere für ausländische Touristen ist die
Stadt Rio de Janeiro Brasiliens populärster Zielort, während der kleine Badeort Búzios im Bundesstaat den zweiten, in ganz Brasilien den achten
Platz einnimmt.
Der heutige Bundesstaat Rio de Janeiro ist erst 1974 auf Veranlassung der Militärregierung aus dem
Zusammenschluss von Rio de Janeiro und dem Stadtstaat Guanabara entstanden.
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Rio Grande
do Norte
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Rio Grande do Norte grenzt an die brasilianischen Bundesstaaten Ceará und Paraíba sowie an den Atlantischen
Ozean.
Rio Grande do Norte wird von der Küstenlinie dominiert, er ist berühmt für seine Strände und Sanddünen. Der Bundesstaat hat 410 km Sandstrände,
mit Lagunen und Kokospalmen. Die bekanntesten Strände sind Praia de Cajueiro, Genipabu (nördlich von Natal) mit bis zu 50 m hohen Sanddünen.
Baía Formosa ist der schönste Strand an der Südküste des Bundesstaates, er hat vorgelagerte Riffe und ist bei Surfern beliebt.
Die wichtigsten wirtschaftlichen Tätigkeit des Bundes-staates ist die Förderung und Verarbeitung Öl. Die
Basis der Landwirtschaft ist der Rohrzucker. Dem Tourismus begegnet man vor allem in den Küstenstädten.
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Rio Grande
do Sul
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Der Bundesstaat grenzt im Süden an Uruguay und im Westen an Argentinien. Im Osten wird Rio Grande do Sul
begrenzt durch den Atlantischen Ozean, im Norden durch den brasilianischen Bundesstaat Santa Catarina
Rio Grande do Sul bedeckt nur etwas mehr als 3% der Fläche Brasiliens, jedoch leben 6 % der brasilianischen Bevölkerung hier.
Rio Grandr do Sul ist es ein wichtiger Industriestandort Brasiliens. Durch seine geografische Lage im Süden Brasiliens und direkte Grenzen zu
Argentinien und Uruguay hat der Bundesstaat eine starke strategische Bedeutung im Mercosul.
Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind metallverarbeitende Industrie, Lebensmittelindustrie, Leder-, Schuh- und Textilindustrie.
In Rio Grande do Sul wird seit ca. 1874 auch Wein angebaut. Italienische und Deutsche Einwanderer brachten Rebstöcke aus ihren Heimatländern
mit. Rund 90 % der brasilianischen Weinproduktion stammt von hier.
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Rondônia
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Rondônia grenzt an die brasilianischen Bundesstaaten Amazonas, Acre und Mato Grosso sowie an
Bolivien.
Rondônia entstand aufgrund eines von der brasilianischen Regierung seit den 70er Jahren geförderten
Kolonisationsprojekts. 1981 wurde das Gebiet zum Bundesstaat erhoben. Vorher war das von den Guaporé-Indianern bewohnte Gebiet kaum
bekannt.
Die wirtschaftliche Existenzgrundlage Rondônias ist vor allem der Raubbau am Regenwald. Zur Holzgewinnung
und für die Anlage von Plantagen wurde und wird massenhaft Tropenwald vernichtet. Bisher sind rund 25 Prozent der Wälder des Bundesstaates
abgeholzt worden. Neben der Holzindustrie ist der Bergbau (vor allem Zinnerz, aber auch Gold, Eisenerz, Mangan und Edelsteine) ein wichtiger
Wirtschaftszweig des Landes.
In den letzten drei Jahrzehnten ist die Bevölkerung durch den Zuzug aus dem armen brasilianischen Nordosten
schnell gewachsen.
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Roraima
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Roraima grenzt an die brasilianischen Bundesstaaten Pará und Amazonas sowie an Venezuela und Guyana.
Ein Grossteil des Bundesstaates ist vom tropischen Regenwald bedeckt. Im Osten dehnt sich ein kleines
Savanne aus. Einer der höchsten Berge Brasiliens und der Namensgeber des Bundesstaats, der Roraima-Tepui, befindet sich im
Roraima-Nationalpark. Der Tripel-Punkt auf Roraima markiert das Dreiländereck von Venezuela, Brasilien und Guyana.
Die Wirtschaft beruht hauptsächlich auf der Grundlage Dienstleistung und Land- und Viehwirtschaft, so wie
Gewinnung von Gold und Diamanten. Roraima hat immer noch die niedrigste BIP Brasiliens, trotz hoher Wachstumsrate.
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Santa
Catarina
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Die Einflüsse der verschiedenen Kolonisatoren (Portugiesen, Deutsche, Italiener, Österreicher, Polen...)
sind auch heute noch in Architektur, Gastronomie, Bräuchen, Folklore und den vielen traditionellen Festen spürbar. Bis heute prägen diese
Gruppen die Kultur Santa Catarinas mit und geben diesem Bundesstaat einen besonderen, europäisch geprägten Charme. Bekannt auch über die
Grenzen Brasiliens hinaus ist u. a. das jährlich in Blumenau stattfindende (nach Münchnerischem Vorbild) Oktoberfest.
Die wichtigsten Wirtschaftszweige in Santa Catarina sind die metallverarbeitende und Elektroindustrie um Joinville und Jaraguá do Sul, die
Textil- und Glasindustrie um Blumenau, Brusque und Rio do Sul, die Holz verarbeitenden Industrien um Rio Negrinho, São Bento do Sul und Porto
União, der Abbau von Mineralien, Fischerei und Viehzucht, sowie der Tourismus.
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São Paulo
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São Paulo ist der bevölkerungsreichste und wirtschaftlich bedeutendste brasilianische Bundesstaat.
Der Bundesstaat grenzt an die brasilianischen Bundesstaaten Mato Grosso do Sul, Minas Gerais, Rio de
Janeiro sowie Paraná.
Von den Sandstränden am Atlantik bis zum Pedra da Mina (2.7 m ü. Meer) in der Serra da Mantiqueira bietet
São Paulo eine vielfältige Landschaft.
35-40% der Industrieproduktion Brasiliens stammen aus São Paulo. Neben Automobilindustrie und dem
Maschinenbau findet man Textilindustrie, chemische Industrie, Lebensmittelindustrie, usw. Die Metropole São Paulo ist das Finanz- und
Handelszentrum Brasiliens. Der Staat konsumiert ein Drittel der elektrischen Energie des Landes. Santos hat ein bedeutender Überseehafen
für In- und Exporte. Der einzige Flugzeughersteller Südamerikas und Hersteller von Regionaljets Embraer hat seinen Sitz in São José dos Campos.
Im Hinterland São Paulo wird Obst, Zuckerrohr, Getreide und Kaffee angebaut.
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Sergipe
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Sergipe ist flächenmäßig der kleinste Staat Brasiliens. Er grenzt an die brasilianischen Bundesstaaten
Alagoas und Bahia sowie an den Atlantischen Ozean.
Typisch für Sergipe sind die Jangadas, hochsee-taugliche Flöße mit charakteristischen Dreieckssegeln, mit
denen die Fischer aufs Meer fahren.
Sergipe besitzt eine gut entwickelte Landwirtschaft. Außerdem werden in dem Bundesstaat Erdöl und Gas
gefördert.
Darüber hinaus ist Sergipe wegen seines Kunsthandwerks bekannt. Zu den hier gefertigten Produkten gehören Artikel aus Leder, Holz, Textilien
und Keramik.
Sergipe ist auch bekannt für seine langen Strände, die sich gut fürs Baden eignen.
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Tocantins
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Tocantins grenzt an die brasilianischen Bundesstaaten Maranhão (Nordosten), Piauí und Bahia (Osten),
Goiás (Süden), Mato Grosso (Westen) sowie Pará (Nordwesten).
Die Region von Tocantins wurde ursprünglich fast ausschließlich von der Urbevölkerung bewohnt. Der Bau der Bundesstrasse von Brasilia nach
Belem, der Transbrasiliana, brachte die ersten Infrastruktur-massnahmen mit sich. Entlang der Strasse entstanden Dörfer und Städte, und die
Ureinwohner wurden in Reservate abgedrängt.
Der Staat Tocantins wurde 1988 auf Grund eines Beschlusses der Bundesregierung im Rahmen einer Verfassungsänderung durch Abspaltung von
Goiás gegründet. Als Hauptstadt wurde das neu zu gründende Palmas gewählt. Bis zum 1. Januar 1990 diente Miracema do Tocantins als
provisorische Hauptstadt.
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